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Artikel zum 14. Kongress der KPV

Es folgt eine Übersetzung eines Artikels von Alexander Eniline, veröffentlicht in VOIX POPULAIRE, Nr 44, Februar 2026.

Erneuerung in der Kontinuität und Sozialismus als Perspektive

Alexander Eniline
Im Januar fand sich de Kommunistische Partei Viet Nams (KPV) in Hanoi zu ihrem XIV. Parteitag zusammen. Dieser hatte eine konsequente Tagesordnung. Dabei handelt es sich zunächst um eine Bilanz der bisherigen Arbeit seit dem XIII Kongress, sowie 40 Jahre der Politik der Erneuerung von Dổi Mới.

Dổi Mới bedeutete eine Öffnung hin zum Markt und zur globalen wirtschaftlichen Integration. Diese Entscheidung rechtfertigt sich als Notwendigkeit, damit sich Viet Nam aus der Unterentwicklung und Armut, als Antwort auf die Bedürfnisse seiner Bevölkerung, bis der Sozialismus – der weiterhin ein fest verfolgtes Ziel bleibt – Wirklichkeit werden kann. Vietnam definiert sich noch nicht als sozialistisches Land – das Niveau der wirtschaftlichen Entwicklung ist noch nicht weit genug für den Sozialismus, aber als Land auf dem Weg zum Sozialismus, und danach weiter zum Kommunismus.

Genau wie der Generalsekretär der KPV, Lô Lâm, explizit in den Dokumenten zum XIV präsentierte – Dokumente, welche zuvor breit innerhalb der KPV und des Volkes konsultiert wurden: „Beim Rückblick auf 40 Jahre Erneuerung, geprägt von bedeutenden historischen Erfolgen, zu welchen die XII. Amtsperiode besonders bemerkenswerte Beiträge geleistet hat, können wir festhalten, dass die wir solide Grundlagen haben, zu bestätigen, dass die der Kurs unserer Partei zur Erneuerung vollständig richtig ist, bestätigt in der Realität Vietnams, wie auch in den Tendenzen der Entwicklung der aktuellen Epoche.

Unsere Linie der Erneuerung bestätigt klar, dass das Volk sowohl der Mittelpunkt der Entwicklung und das Subjekt unserer revolutionären Sache ist; Sie bleibt fest dem Ziel der nationalen Unabhängigkeit verbunden mit dem Sozialismus, sie strebt konsequent nach der Errichtung und Vervollkommnung der drei grundlegenden Pfeiler an:

  • Der Marktwirtschaft mit sozialistischer Orientierung
  • Der Sozialistischen Rechtsstaats
  • Der Sozialistischen Demokratie

Das wirtschaftliche Wachstum, welches für das Jahr 2025 mti einem BIP Wachstum von 8,02% prognostiziert wird, ist niemals ein Selbstzweck für Viet Nam, sondern es steht im Dienste der Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung.

Dessen Resultate sind:

Ein spektakulärer Rückgang der absoluten Armut. Im Jahr 2025 wurden Schulgebüren abgeschafft, und er Staat investierte in erheblich Summen in den Bau von Infrastruktur und sozialem Wohnraum investiert.. Selbstverständlich bleibt wieterhin viel Arbeit zu tun.

Auf dem Weg zu einem wohlhabenden und grünen Land

Die vom XIV. Parteitag angenommenen Dokumente setzen fixe Entwicklungsziele, um Viet Nam bis 200 zu einem Land mit mittlerem Einkommen, und bis 2045 zu einem wohlhabenden Land mit hohem Einkommen zu entwickeln. Es handelt sich dabei nicht um irgendeine Art von Wachstum, wie Tô Lâm konkretisierte: „Die Wissenschaft und Technologie, Innovation und digitale Transformation wurden als zentrale Motoren identifiziert; moderne Institutionen und hoch qualifizierte Human Resources bilden die Grundlage; eine grüne Entwicklung, nachhaltig und effizient, mit Kreislaufwirtschaft und Anpassungen an die Klimaveränderung sind notwendige Anforderungen; die effiziente Nutzung von Ressourcen und hohe Arbeitsproduktivität dienen als Indikatoren für die Qualität des Wachstums.“

In der internationalen Politik hat die KPV einen Kurs des Friedens und Kooperation, wie von Tô Lâm in seiner Rede zum Schluss des Kongresses festhielt: „Viet Nam verfolgt konstant eine Aussenpolitik der Unabhängigkeit, der Autonomie, des Friedens, der Freundschaft, der Kooperation und der Entwicklung; es versucht Freund zu sein und vertrauenswürdiger Partner, ein aktives und verantwortungsvolles Mitglied der internationalen Gemeinschaft zu sein; es ist bereit die bestehende Kooperation mit Ländern zu stärken und mit Partnerländern gemeinsam Frieden aufzubauen, Stabilität zu bewahren, die Zusammenarbeit auszuweiten, Wohlstand zu teilen und für eine nachhaltige Zukunft in der Region und der Welt beizutragen.“

Zum Schluss wählte der Parteitag das Zentralkomitee (ZK) mit seinen 200 Mitgliedern. An seiner ersten Sitzung, im Anschluss zum ende der Kongresses, wählte das ZK das Politbüro, das Sekretariat, die Zentrale Kontrollkommission und bestätige Genosse Tô Lâm einstimmig im Amt des Generalsekretärs.